
Bei der Diagnose Demenz, im Volksmund Alzheimer genannt, bieten wir eine optimale Betreuung und Versorgung, die nur in unseren speziellen Wohngruppen möglich ist. Heimtypische Organisationsstrukturen nehmen wir in ihr zurück. Das Leben wird bestimmt durch die Bedürfnisse der dementen Bewohner nach Kleinräumlichkeit, Vertrautheit, Kommunikation, Aktivitäten und menschlicher Nähe.
In der Seniorenresidenz leben pro Wohnbereich 14 Bewohner in gemütlichen hellen Zimmern, denen eine großzügige Wohnlandschaft zugeordnet ist. Diese ist aufgeteilt in eine große Wohnküche, Stube und Wohnzimmer. Die große Terrasse lädt zum Verweilen ein und mündet in einen 2.000 qm großen parkähnlichen Garten.
welches für die verschiedenen Demenzarten speziell geschult ist, um wichtige Themen wie Tagesstrukturierungen, Therapie für Bewegung und Hirnleistung, sowie Medikation ausgebildet ist. Der Tagesablauf richtet sich nach den Gewohnheiten und emotionalen Reaktionen der Bewohner.
Der biographische Hintergrund der Menschen wird beachtet, ihr Verhalten besser verstanden und dadurch eine individuelle Pflege und Betreuung möglich. Die Vorgabe einer einfachen Tagesstruktur mit wiederkehrenden Ritualen dient zur Orientierung und gibt dem Bewohner Sicherheit.
Tiere sind wichtige therapeutische Begleiter und spielen eine wertvolle Rolle in der Kommunikation mit den Bewohnern. Der Kontakt mit unseren Tieren in den Wohngruppen, wie Hund, Katze, Vögel, Hase, Fische fördern die soziale Kompetenz bei diesen Heimbewohnern. Es vermittelt ein Daheimgefühl, weil die meisten unserer Heimbewohner mit Tieren zusammen gelebt haben.
Mit Farben haben wir die Möglichkeit, die Sinne der Bewohner zu stimulieren. Beim Malen kommt es nicht darauf an, ob der Bewohner gut zeichnen kann oder einem anderen Betrachter das Bild gefällt – vielmehr liegt der Wert des Bildes darin, Gefühle auszudrücken, auch wenn die Worte fehlen. Wenn wir nach dem Malen in Ruhe das Bild betrachten, sind wir oft erstaunt, wie viel Ausdruckskraft in den Bildern steckt.